Franz Schwarzinger


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Biografische Daten


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Franz Schwarzinger

Franz Schwarzinger

Bilder seelischer Verletzbarkeit, wie sie Peter Baum nennt. Zerlegte Menschenbilder, die der Künstler zu einer Einheit zusammenfügt, komplexe Fragmente, die Spannungen unter der Oberfläche in sich bergen. Zutage treten Bruchlinien und Haarrisse, jedoch ohne die Einheit aufzulösen, sondern lediglich, um Fragen zu stellen. Eine Aufforderung an den Betrachter, seine persönliche Antwort zu finden. Ornamente und Körperteile - Köpfe, Arme, Beine, Hände - beziehen zueinander Stellung. Harmonie und Kontrast oder Form und Farbe.

"Die von knappen Strichen umrissenen Gesichter mit ihren übergroßen ernsten Augen und die oft nur angedeuteten Körper symbolisieren mahnende Autoritäten und nehmen auf unmittelbare Weise Bezug zum Weltgeschehen" (Ulrike Maria Emberger-Gaisbauer) Der Einzelne erscheint nur als Teil eines Ganzen, dem er gleichermaßen ausgesetzt ist, wie er von der Masse integriert wird. "Umarmungen wollen nicht ganz gelingen, es sind eher Verschlingungen, einsamer Kampf und Spiele der Unterwerfung. Viel Energie sammelt sich in den Augen, den Zentren der Körperfragmente. Sie treiben wie Restzustände auf Orientierungssuche aus den Körpern hinaus. Und lassen sie, noch in zweisamen Verknotungen, einsam zurück." (Peter Böthig) Janusköpfig finden sie sich zurecht. Franz Schwarzingers Arbeiten verstehen sich als expressiver Ausdruck einer latenten Befindlichkeit.

Franz Schwarzinger
Biografische Daten

1958

1978 - 83




seit 1983


1984/85

1986


1989


1993

am 4. November in Wien geboren

Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien
(Prof. Bazon Brock und Prof. Peter Weibel)

als freischaffender bildender Künstler tätig

Romstipendium

Österreichisches Staatsstipendium für bildende Kunst

Förderungspreis des Landes N.Ö. für bildende Kunst

2. Preis im Römerquelle-Kunstwettbewerb



Arbeiten

1983


1984


1986



1987



1988







1989






1990





1991




1992



1993





1994








1995



1996

"Arbeiten 1981 - 83", Galerie Chobot, Wien (E) (Katalog)

"1984 - Orwell und die Gegenwart", Museum des 20. Jhdts., Wien (Katalog)

"Wien - Rom", N.Ö. Landesmuseum/Blau-Gelbe Galerie, Wien (Katalog)

"Gemeinschaftsarbeiten" (mit Zdrahal), Galerie Nagl, Vöcklabruck (Katalog)
Galerie Chobot, Wien (E) (Katalog)

Galerie Carithia, Klagenfurt (E)
Galerie Fabjbasaglia, Bologna (E) (Katalog)
"Balance - akte 88", N.Ö. Landesmuseum, Wien (Katalog)
"Malerei in N.Ö. 1918 - 1988", St. Pölten (Katalog)

Galerie Hilger, Frankfurt (E)
Kunstverein Pforzheim (E) (Katalog)
Galerie Figl, Linz (E)
Galerie Cellar, Nagoya, Japan (E) (Faltkatalog)
Galerie Gerersdorfer, Wien (E)

Yoshimitsu Hijikata Gallery, Nagoya, Japan (E)
Galerie Hibell, Osaka, Japan (E)
Galerie Cellar, Nagoya, Japan (E) (Katalog)

Galerie Hibell, Tokyo, Japan (E)
"na-go-ya", Galerie Chobot, Wien (E)
Österreichisches Kulturinstitut, New York (E) (Faltkatalog)

Galerie Gerersdorfer, Wien (E)
Galerie Figl, Linz (E)
Galerie Cellar, Nagoya, Japan (E)

"Menschenrechte", Messepalast, Wien (Katalog)
Galerie Latal, Zürich (E)
"Zeichnungen 1992/93", Galerie Chobot, Wien (E) (Katalog)

"Keramik", Droysen Keramikgalerie, Berlin (E)
Galerie im Schloß Porcia, Spittal/Drau (E) (Katalog)
"Künstlerkeramik", Museum Magdeburg (Katalog)
"Keramikskulpturen", Galerie Chobot, Wien (E)

"Künstlerkeramik", Museum Rheinsberg (Katalog)
Galerie Figl, Linz (E)

"Veröffentlichte Kunst", N.Ö. Landesmuseum, Wien (Katalog)
Galerie Chobot, Wien (E)




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